Flunisan (Fluoxetin) 20mg

Flunisan (Fluoxetin) 20mg

Flunisan (Fluoxetin) 20mg

Arzneistoff:  Fluoxetin

Hemofarm A.D. - Serbia
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Flunisan (Fluoxetin) 20mg ist ein gegen Depressionen eingesetzter Arzneistoff. Er zählt zur Klasse der Selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Flunisan (Fluoxetin) 20mg wird zur Behandlung von Depressionen, Zwangsstörungen und Bulimie als Ergänzung zu einer Psychotherapie zur Reduktion von Essattacken und selbstinduziertem Erbrechen eingesetzt.




Allgemeine Information

Flunisan (Fluoxetin) 20mg wird zur Behandlung depressiver Erkrankungen, bei Zwangsstörungen und bei Essstörungen angewendet.
Flunisan (Fluoxetin) 20mg ist ein Selektiver-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemer (SSRI): Er blockiert Transportstoffe, die Serotonin nach erfolgter Signalübertragung wieder in die Speicherplätze zurückbefördern. Serotonin verbleibt länger am Wirkort, und seine Wirksamkeit steigt. Die stimmungsaufhellende Wirkung scheint auch für die erfolgreiche Behandlung von Essstörungen verantwortlich zu sein.

Fluoxetin hat eine relativ lange Halbwertszeit von etwa 4 bis 6 Tagen und sein aktiver Metabolit Norfluoxetin etwa 4 bis 16 Tage. Dadurch verbleibt nach dem Absetzen noch über mehrere Wochen wirksame Substanz im Körper, die bei Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln berücksichtigt werden muss.

Die Wirkung setzt nach etwa einer Woche ein - die volle Wirksamkeit entfaltet sich möglicherweise erst nach zwei bis vier Wochen.

Indikationen

Flunisan (Fluoxetin) 20mg wird zur Behandlung von Depressionen, Zwangsstörungen und Bulimie als Ergänzung zu einer Psychotherapie zur Reduktion von Essattacken und selbstinduziertem Erbrechen eingesetzt. Die Dosis sollte innerhalb von drei bis vier Wochen nach Behandlungsbeginn und danach, wenn es klinisch angezeigt ist, überprüft und, falls erforderlich, angepasst werden.

Vorsichtsmaßnahmen

Sollen neben Fluoxetin noch andere zentralwirksame (also im Gehirn wirkende) Medikamente eingenommen werden, sollte dies zuvor mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Das gilt besonders für weitere Antidepressiva (vor allem „MAO-Hemmer“) und Präparate, die direkt auf das Serotonin-System wirken, wie Tryptophan, Tramadol und Migräne-Mittel (Triptane wie Sumatriptan, die teils auch rezeptfrei erhältlich sind). In Kombination mit Fluoxetin kann es nämlich zum sogenannten „Serotonin-Syndrom“ kommen, welches sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Beim Abbau von Fluoxetin in der Leber sind Enzyme beteiligt, die maßgeblich auch andere Wirkstoffe im Körper abbauen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann es daher zu Wechselwirkungen kommen. Das gilt zum Beispiel für Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine (wie Diazepam), Epilepsie-Medikamente (Antiepileptika wie Phenytoin oder Carbamazepin), Wirkstoffe gegen Herzrhythmusstörungen (wie Flecainid und Encainid), Wirkstoffe gegen Bluthochdruck (wie Metoprolol), Chemotherapeutika (wie Vinblastin) und andere Antidepressiva oder Mittel gegen Psychosen.

Darüber hinaus sollte während der Therapie mit Fluoxetin Alkohol wegen der zusätzlichen Belastung der Leber gemieden werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Blutgerinnungshemmern kann zu einer verstärkten Gerinnungshemmung führen und das Risiko von Blutungen erhöhen. Die Gerinnungswerte sollten deshalb, gerade zu Beginn der Therapie, engmaschig überwacht werden.

Der Wirkstoff Fluoxetin sollte bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden. Einerseits liegen keine Daten zur Auswirkung der Therapie auf die Entwicklung des Kindes vor. Andererseits hat Fluoxetin gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu einer Verstärkung suizidaler Verhaltensweisen geführt, die durch die antriebssteigernde Wirkung von Fluoxetin in manchen Fällen auch tatsächlich mit Suizid geendet haben. Diese unerwünschte Wirkung trifft auf fast alle SSRI zu.

Schwangere und Stillende sollten Fluoxetin nicht einnehmen, da unter der Behandlung vermehrt Anomalien in der Entwicklung des Kindes beobachtet wurden. Wird eine Frau während der Behandlung mit Fluoxetin ungeplant schwanger, ist das Antidepressivum sofort anzusetzen und der Arzt zu informieren.

Kontraindikationen

Flunisan (Fluoxetin) 20mg sollte bei Zuständen mit abnorm überhöhter Stimmungslage, sogenannten akuten manischen Zuständen, nicht angewendet werden.

Flunisan (Fluoxetin) 20mg darf nicht gemeinsam mit gewissen Arzneimitteln gegen Depression oder die Parkinsonsche Krankheit (sogenannte MAO-Hemmer) genommen werden, weil sonst sehr schwere (oder sogar tödliche) Nebenwirkungen auftreten können.

Patienten dürfen Flunisan (Fluoxetin) 20mg frühestens 14 Tage nach Beendigung einer Behandlung mit einem irreversiblen MAO-Hemmer resp. einen Tag nach Beendigung einer Behandlung mit einem reversiblen MAO-Hemmer einnehmen. Auch müssen Patienten nach dem Absetzen von Fluoxetin mindestens fünf Wochen warten, bevor sie einen MAO-Hemmer einnehmen. Die Umstellung von Fluoxetin auf einen MAO-Hemmer und umgekehrt darf nur unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Mögliche Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt.

  • Hautrötungen, Juckreiz, Hautausschläge bei Überempfindlichkeit;
  • Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Mundtrockenheit;
  • Verstopfung (Obstipation);
  • Durchfall;
  • Geschmacksveränderungen;
  • Müdigkeit;
  • Störungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache wie z.B. Empfindungsstörungen, Schwindel, Müdigkeit;
  • Sexuelle Funktionsstörungen.

Wechselwirkung

In Kombination mit Arzneistoffen, die ebenfalls über eine Wirkung auf das Serotoninsystem verfügen oder die Verstoffwechslung serotoninerger Arzneistoffe beeinflussen, kann es zum sogenannten Serotoninsyndrom kommen. In der klinischen Pharmakologie wurden vereinzelt Todesfälle dokumentiert, daher ist hier besondere Vorsicht geboten. Arzneistoffe mit dieser Wirkung sind Johanniskraut, Monoaminooxidase-Hemmer (beispielsweise Moclobemid), Linezolid (Antibiotikum), Tramadol, Triptane, Lithium und Tryptophan.

Bei anderen ZNS-aktiven Substanzen (wie Phenytoin, Carbamazepin, Haloperidol, Clozapin, Diazepam, Alprazolam und trizyklischen Antidepressiva) können eine Blutspiegelverschiebung und Toxizitätserscheinungen auftreten.
Unter der gleichzeitigen Gabe von Antikoagulantien und anderen Arzneimitteln, die die Thrombozytenfunktion beeinflussen (beispielsweise atypische Neuroleptika, trizyklische Antidepressiva, Acetylsalicylsäure und nichtsteroidale Antirheumatika) wurden abnorme Hautblutungen und andere Blutungen beobachtet.

Der Abbau von Diazepam wird durch Fluoxetin ebenfalls verlangsamt. Alkohol sollte prinzipiell bei den zentralwirksamen Medikamenten gemieden werden.

Aufbewahrung

Lagern Sie Flunisan (Fluoxetin) 20mg  bei Raumtemperatur zwischen 20-25° C. Von Licht und Feuchtigkeit fernhalten. Lagern Sie die Medikamente nicht im Badezimmer. Behalten Sie alle Rauschgifte weg von der Reichweite von Kindern und Haustieren.

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