Oxycodone Sandoz 80mg

Oxycodone Sandoz 80mg

Oxycodone Sandoz 80mg

Arzneistoff:  Oxycodon

Sandoz S.p.A. - Italia
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Oxycodon ist ein stark Opioid als Schmerzmittel bei starken bis sehr starken Schmerzen angewendet wird.




Allgemeine Information

OXYCODONE SANDOZ 80 mg ist ein zentral wirkendes starkes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Es wird angewendet zur Behandlung von starken Schmerzen, die nur mit Schmerzmitteln aus der Gruppe der Opioide ausreichend behandelt werden können.

Oxycodon wurde im 1916 von Martin Freund und Edmund Speyer an der Universität Frankfurt/Main entwickelt und ein Jahr später von Merck in Darmstadt unter dem Namen Eukodal als schmerz- und hustenstillendes Mittel auf den Markt gebracht. Seit 1919 wurde es als Analgetikum therapeutisch genutzt.

Oxycodon wirkt an verschiedenen Opioidrezeptoren im Gehirn als Agonist und hat keine antagonistischen Effekte. Die schmerzstillende Wirkung, also die analgetische Potenz, entspricht etwa der zweifachen des Morphins.

Wirkung von Oxycodon

Oxycodon entfaltet seine Wirkung an verschiedenen Opioid-Rezeptoren im Gehirn und kann starke bis sehr starke Schmerzen effektiv lindern. Sein schmerzstillender Effekt gilt als etwa doppelt so stark wie der von Morphin. Außerdem wirkt das Opioid beruhigend und schlaffördernd – allerdings ist seine Wirkung hier schwächer einzuschätzen als die von Morphin.
Oxycodon wirkt zudem dämpfend auf das Hustenzentrum und ähnelt in dieser Hinsicht dem Wirkstoff Codein.

Indikationen

Mittelstarke bis starke prolongierte Schmerzen bzw. bei ungenügender Wirksamkeit nicht-opioider Analgetika.

Anweisung

Oxycodon Sandoz tabletten sind für die orale Anwendung bestimmt und alle 12 Stunden nach einem festen Zeitschema einzunehmen.
Die Tabletten können sowohl während als auch zwischen den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Sie müssen ganz geschluckt und dürfen nicht zerteilt, zerkaut oder zerkleinert werden.

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Die Dosierung ist stufenweise an die Schmerzintensität und an die individuelle Empfindlichkeit des Patienten anzupassen.

Die korrekte Dosierung für einen Patienten ist die, welche genügt, um den Schmerz für volle 12 h ohne oder mit lediglich erträglichen unerwünschten Wirkungen zu kontrollieren.

Obwohl die gleichmässige Gabe (gleiche Dosis morgens und abends) nach einem festen Zeitschema (alle 12 Stunden) für die Mehrzahl der Patienten angemessen ist, kann es für einige Patienten von Vorteil sein, in Abhängigkeit von der individuellen Schmerzsituation, die Mengen ungleich zu verteilen. Im Allgemeinen sollte die geringste analgetisch wirksame Dosis ausgewählt werden.

Bei der Behandlung von nicht tumor-assoziierten Schmerzen sind Tagesdosierungen bis 40 mg im Allgemeinen ausreichend, jedoch können höhere Dosierungen erforderlich sein.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Oxycodone Sandoz kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Dies ist insbesondere zu Beginn der Therapie, nach einer Dosisanpassung oder einer Umstellung auf Oxycodon Sandoz sowie beim Zusammenwirken von Oxycodon mit Alkohol oder anderen zentral dämpfend wirkenden Substanzen zu erwarten. Bei einer stabilen Therapie sind Beschränkungen nicht zwangsläufig erforderlich. Deshalb sollten Patienten mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob sie Auto fahren oder Maschinen bedienen dürfen.

Vorsichtsmaßnahmen

Vorsicht ist geboten bei der Anwendung von Oxycodon bei:

  • älteren oder geschwächten Patienten,;
  • stark eingeschränkter Lungenfunktion, eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion;
  • Hypothyreose;
  • Addisonscher Krankheit (Nebennierenrindeninsuffizienz);
  • Intoxikationspsychose, Alkoholismus, Delirium tremens;
  • Cholelithiasis oder sonstiger akuter biliärer Erkrankung;
  • Pankreatitis;
  • obstruktiver oder entzündlicher Darmerkrankung;
  • Prostatahypertrophie;
  • Hypotonie, Hypertonie, vorbestehenden Herzkreislauferkrankungen;
  • Kopfverletzungen (wegen des Risikos eines erhöhten Hirndrucks);
  • Epilepsie oder Prädisposition zu Krampfanfällen;
  • gleichzeitiger Einnahme von zentral dämpfend wirkenden Substanzen oder Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern).

Bei längerfristiger Anwendung kann es zur Entwicklung einer Toleranz gegenüber Oxycodon kommen, so dass eine höhere Dosierung zum Erzielen des erwünschten analgetischen Effektes erforderlich sein kann. Die chronische Anwendung von Oxycodon kann zu physischer Abhängigkeit führen. Bei abrupter Beendigung der Therapie können Entzugssymptome auftreten. Falls die Therapie mit OXYCODONE SANDOZ nicht länger erforderlich ist, kann es deshalb ratsam sein, die Tagesdosis stufenweise zu reduzieren, um das Auftreten von Entzugssymptomen zu vermeiden.

Der Wirkstoff Oxycodon für sich hat, ähnlich wie andere stark wirksame Opioidrezeptoragonisten, ein Missbrauchspotenzial. Eine psychische Abhängigkeit (Arzneimittelsucht) kann sich nach Gabe opioidhaltiger Analgetika wie Oxycodon entwickeln. Bei anamnestischem Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch ist Oxycodon nur mit besonderer Vorsicht zu verordnen.

Die Einnahme von OXYCODONE SANDOZ kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff;
  • schwere Atemdepression mit Hypoxie und/oder Hyperkapnie;
  • schwere chronisch obstruktive Lungenerkrankung;
  • Cor pulmonale;
  • schweres Bronchialasthma;
  • paralytischer Ileus;
  • Stillzeit.

Nebenwirkungen von Oxycodon

  • Magen-Darm-Beschwerden;
  • Appetitlosigkeit;
  • Schluckauf;
  • Mundtrockenheit;
  • Geschmacksstörungen;
  • Erhöhter Muskeltonus (Spannungszustand des Muskels);
  • Muskelschwäche;
  • Zittern;
  • Muskelkrämpfe;
  • Muskelkrämpfe der inneren Organe, z.B. im Magen-Darm-Trakt;
  • Schmerzen im Brustkorb;
  • Schwitzen;
  • Schüttelfrost;
  • Libidoabnahme (Abnahme der Lust zum Geschlechtsverkehr);
  • Potenzschwäche;
  • Unwohlsein;
  • Allgemeine Schwäche;
  • Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert.

Überdosierung

Wie bei allen Opioiden ist die Gefahr einer Intoxikation bzw. Überdosierung für Nicht-Gewöhnte hoch.

Symptome

Akute Symptome umfassen Miosis, Atemdepression, Somnolenz bis Stupor oder Koma. Weitere mögliche Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Hypotonie, Bradykardie, Verlängerung des QT-Intervalls, verminderter Muskeltonus und Darmatonie. In Fällen schwerer Überdosierung können Atemstillstand, nicht-kardiogenes Lungenödem, Kreislaufversagen und Tod eintreten.

Behandlung

Überwachung von Atmung und Bewusstsein, bei klinisch signifikanter Atem- oder ZNS-Depression: Künstliche Beatmung, Stabilisieren des Kreislaufs und Gabe von Naloxon.

In speziellen Situationen kann eine primäre Dekontamination mit Aktivkohle in Erwägung gezogen werden.

Oxycodon verwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung von Oxycodon in der Schwangerschaft oder unter der Geburt vor. Daten über eine begrenzte Anzahl von exponierten Schwangeren mit Oxycodon deuten nicht auf ein erhöhtes Risiko von angeborenen Fehlbildungen hin. Oxycodon passiert die Plazenta. Tierstudien mit Oxycodon haben reproduktionstoxikologische Wirkungen gezeigt.
Eine längerfristige Anwendung von Oxycodon während der Schwangerschaft kann zu Entzugssymptomen beim Neugeborenen führen. Während der Geburt angewendet, kann Oxycodon beim Neugeborenen eine Atemdepression hervorrufen.

Oxycodon sollte während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der Nutzen das mögliche Risiko für den Fötus oder das Neugeborene eindeutig überwiegt.

Stillzeit

Oxycodon geht in die Muttermilch über. Ein Risiko für das gestillte Kind besteht insbesondere nach wiederholter Einnahme von Oxycodon durch die stillende Mutter.
Oxycodon Sandoz darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Aufbewahrung

Lagern Sie Oxycodone Sandoz 80mg bei Raumtemperatur zwischen 20-25° C. Von Licht und Feuchtigkeit fernhalten. Lagern Sie die Medikamente nicht im Badezimmer. Behalten Sie alle Rauschgifte weg von der Reichweite von Kindern und Haustieren.