Rivotril (Clonazepam) 2mg

Rivotril (Clonazepam) 2mg

Rivotril (Clonazepam) 2mg

Arzneistoff:  Clonazepam

Galenika a.d. Beograd - Serbia
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Rivotril (Clonazepam) 2mg gehört zu den Arzneistoffen, die sowohl beruhigend als auch krampflösend wirken. Es gehört der Gruppe der Benzodiazepine an. Das Mittel fördert den Schlaf und wirkt sich positiv gegen Angstzustände aus. Hauptsächlich dient es jedoch zur Therapie von epileptischen Krampfanfällen.




Allgemeine Information

Der Wirkstoff CLONAZEPAM ist ein krampflösendes und beruhigendes Mittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Er wird in erster Linie gegen Krampfanfälle bei Epileptikern eingesetzt, wirkt jedoch wie andere Benzodiazepine auch angstlösend und schlaffördernd.
Rivotril (Clonazepam) 2mg gehört zur Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine. Der Wirkstoff hat eine sehr lange Halbwertszeit von 30 bis 40 Stunden und zählt daher zu den lang wirksamen Benzodiazepinen.
Rivotril (Clonazepam) 2mg verstärkt die natürliche Wirkung des hemmenden Neurotransmitters GABA (Gammaaminobuttersäure) im Gehirn. Wie der natürlich vorhandene Botenstoff GABA bindet Clonazepam an den GABA-Rezeptoren, die eine entspannende und beruhigende Wirkung auf das zentrale Nervensystem vermitteln.

Benzodiazepine dürfen grundsätzlich nicht mit Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Wirkstoffen kombiniert werden. Zur Anwendung kommt Rivotril (Clonazepam) 2mg hauptsächlich zur Therapie unterschiedlicher Epilepsieformen. Dabei eignet sich das Mittel auch zum Behandeln von Babys und Kindern. Weiterhin wird der Wirkstoff eingesetzt, um Bewegungsstörungen wie das Restless-Legs-Syndrom, Sitzunruhe oder Krämpfe an der Kaumuskulatur sowie Angstzustände, soziale Phobien oder Schlafwandeln zu therapieren.

Die Einnahme des Mittels darf jedoch nicht länger als einige Wochen andauern. Es besteht sonst die Gefahr, von Rivotril (Clonazepam) 2mg abhängig zu werden. Außerdem verliert der Arzneistoff nach einiger Zeit an Wirkung. Mitunter ist jedoch eine dauerhafte Behandlung mit Clonazepam unverzichtbar, wenn zum Beispiel eine schwere Epilepsie besteht, die sich auf andere Weise nicht wirksam behandeln lässt.

Anweisung

Die Behandlung mit CLONAZEPAM sollte einschleichend begonnen werden:

Erwachsene beginnen mit zweimal täglich 0,5 Milligramm Clonazepam; dann wird die Dosierung langsam über mehrere Wochen gesteigert, bis die optimale Wirkung erreicht ist. Die Tagesgesamtdosis von acht Milligramm – aufgeteilt auf drei bis vier Einzeldosen – sollte nicht überschritten werden. Die Einnahme erfolgt unabhängig von den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit. Jüngere Patienten erhalten eine reduzierte Dosis.

Kontraindikationen

Auch einige Kontraindikationen liegen vor. So darf Clonazepam nicht verabreicht werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine vorliegt oder eine schwere Funktionsstörung der Atmung oder Leber sowie eine Medikamenten - bzw. Alkoholabhängigkeit besteht. Weil Clonazepam über den Mutterkuchen (Plazenta) bis zum ungeborenen Kind vordringen und sich in ihm anreichern kann, sollte der Wirkstoff in der Schwangerschaft nicht verabreicht werden. Bei einer Überdosis sind beim Kind geistige Behinderungen oder Fehlbildungen denkbar. Auch in der Stillzeit ist von einer Anwendung abzusehen, da das Mittel in die Muttermilch gelangen kann. Dem Kind drohen dadurch Atembeschwerden.

Mögliche Nebenwirkungen

Die Therapie mit Clonazepam kann Nebenwirkungen zur Folge haben, die sich mit denen von anderen Benzodiazepinen vergleichen lassen. Dazu gehören in erster Linie Müdigkeit, eine Verlängerung der Reaktionszeit, Schwindelgefühle, eine verminderte Spannung der Muskeln, Muskelschwäche und Gangunsicherheit. Ferner sind auch Rötungen der Haut, Juckreiz, Pigmentveränderungen, zeitweiliger Haarausfall, Nesselsucht, Harninkontinenz, Magenbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen, ein Mangel an Blutplättchen sowie der Verlust der Libido im Bereich des Möglichen.

Selten kann es auch zu einer allergischen Reaktion bzw. einem allergischen Schock kommen. Ältere Patienten müssen wegen der muskelerschlaffenden Effekte besondere Vorsicht walten lassen, da bei ihnen eine erhöhte Sturzgefahr besteht.

Wechselwirkung

Möglicher sind Wechselwirkungen zwischen Clonazepam und anderen Medikamenten, von denen das Gehirn beeinflusst wird. Dabei kann es sich um Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Narkosemittel, Schmerzmittel, Psychopharmaka oder H1-Antihistaminika handeln. Diese wirken sich verstärkend auf das Mittel aus. Das Gleiche gilt für den Genuss von Alkohol.

Aufbewahrung

Lagern Sie Rivotril (Clonazepam) 2mg bei Raumtemperatur zwischen 20-25° C. Von Licht und Feuchtigkeit fernhalten. Lagern Sie die Medikamente nicht im Badezimmer. Behalten Sie alle Rauschgifte weg von der Reichweite von Kindern und Haustieren.